Wichtige Information

Sie sehen hier eine Seite, die ich während meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt erstellt habe. Zurzeit arbeite ich nicht als Rechtsanwalt und habe auch keine Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Ich kann und werde daher keine Rechtsberatung (kostenlos oder entgeltlich) anbieten oder leisten.

Damit Sie als Leser nicht in die Irre geführt werden und fälschlich denken, ich wäre ein Rechtsanwalt und dürfte Ihnen helfen, steht hier und auf jeder anderen Seite die erklärende Information. Dieser Hinweis ist einfacher zu realisieren als auf jeder Seite alle Berufsbezeichnungen und Beratungsangebote zu entfernen. Die Anpassung jeder einzelnen Seite nimmt sehr viel mehr Zeit in Anspruch.

Ich hatte die Seiten bisher unverändert im Internet stehen lassen, um Ihnen weiter die Informationen zum Thema Fahrerflucht zur Verfügung zu stellen. Beratungsleitungen hatte ich in der Zeit als Nicht-Rechtsanwalt nicht erbracht. Nun mahnt mich die Rechtsanwaltskammer Berlin ab und das Amtsgericht Berlin hat mich wegen dieser Internetseiten wegen des unbefugten Führens der Berufsbezeichnung Rechtsanwalt verurteilt.

Fahrerflucht / Unfallflucht / Verkehrsunfallflucht / § 142 StGB unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Sie beschäftigen sich mit dem Thema Fahrerflucht / Unfallflucht (oder Verkehrsunfallflucht / richtig: unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, siehe § 142 StGB = Strafgesetzbuch). Vielleicht haben Sie sich gerade unerlaubt vom Unfallort entfernt oder Sie haben Post von der Polizei, von der Staatsanwaltschaft oder einem Strafgericht bekommen und Ihnen wird eine Unfallflucht vorgeworfen Sie haben sich an den Computer gesetzt und im Internet nachgesehen, was für eine Fahrerflucht-Strafe jetzt auf Sie zukommt.

Sind Sie auf der Suche nach einem Verteidiger? Brauchen Sie Hilfe? Dann nutzen Sie die kostenlose Erstberatung (einen Button finden Sie in der rechten Spalte). Oder wollen Sie sich ganz allgemein einen Überblick über das Thema verschaffen. Dann sind Sie auf dieser Seite richtig.

Unfallflucht Fahrerflucht / Verteidiger RA Meinecke

Was Sie auf diesen Internetseiten finden:

Fahrerflucht Folgen - was droht?

Was sind die typischen Fahrerflucht-Folgen? Wenn Sie als Beschuldigter von der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder gar als Angeklagter von einem Strafgericht angeschrieben werden, wollen Sie wissen, was Ihnen droht.

Fahrerflucht Unfallflucht / Verteidiger RA Meinecke

Die Fahrerflucht ist eine Straftat. Daher droht eine Verurteilung durch ein Strafgericht. Es gibt mit der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis eine Folge der Unfallflucht, die schon vor einer Verurteilung droht. Mit der Verurteilung drohen Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis und es droht Ärger mit der Kfz-Haftpflicht- (Regress) und der Kasko-Versicherung (Leistungsfreiheit).

Hier finden Sie einen Überblick über alle Fahrerflucht Folgen.

Fahrerflucht Unfallflucht: Begriffserklärung / Wortlaut

Sie wollen wissen was das ist: Fahrerflucht, Unfallflucht, Verkehrsunfallflucht oder unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Die gesetzliche Regelung befindet sich heute in § 142 StGB (Strafgesetzbuch). Viele Betroffene fragen, wie hoch denn das Bußgeld wegen der Unfallflucht werden wird. Die Fahrerflucht ist keine Ordnungswidrigkeit, für die es ein Bußgeld wie bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung gibt. Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist eine Straftat und es droht eine Verurteilung zu einer Strafe.

Unfallflucht Fahrerflucht / Verteidiger RA Meinecke

Die Unfallflucht wurde erstmals mit einem Gesetz aus dem Jahre 1909 strafrechtlich geregelt. Die Vorschrift wurde zum 1. April 1910 wirksam und für die Unfallflucht gab es eine Gefängnisstrafe bis zu zwei Monaten oder eine Geldstrafe. Das Gesetz nennt die Begriffe "Führer eines Kraftfahrzeugs", "Unfall" und "Flucht". Daraus wurden dann die heute gebräuchlichen Bezeichnungen Fahrerflucht und Unfallflucht.

Unfallflucht: Schweigen Sie!

Die unangenehmen Unfallflucht-Strafen können häufig vermieden werden, wenn rechtzeitig ein Anwalt beauftragt wird. Wichtig ist, dass Sie vorher keine eigenen Angaben zu Sachverhalt gemacht haben: Schweigen Sie!

Reden Sie lieber mit Ihrem Rechtsanwalt. Hier können Sie völlig kostenlos und ohne Risiko einen Rechtsanwalt um Rat fragen. Nutzen Sie die kostenlose Erstberatung, um weitere Informationen zu erhalten. Schildern Sie in dem Kontaktformular Ihren persönlichen Fall des unerlaubten Entfernens und was Sie bisher selbst unternommen haben. Sie erhalten von RA Meinecke eine erste Einschätzung der Situation.

Unfallflucht Fahrerflucht: Verteidiger RA Meinecke

Wenn Sie glauben, auf einen Rechtsanwalt (vorerst) verzichten zu können, werden Sie nicht ganz so leicht schweigen können. In manchen Fällen ist es sinnvoll, etwas zu sagen. Das dürfen Sie nicht. Nur wenn Sie vollständig schweigen, darf das nicht zu Ihrem Nachteil ausgelegt werden. Machen Sie dagegen zu einem Teil eine Aussage und schweigen zu einem anderen Teil, kann dieses Schweigen zu Ihrem Nachteil ausgelegt werden.

Sollten Sie ohne Rechtsanwalt eine Aussage machen, werden Sie schnell sehen, ob Sie damit erfolgreich sind.

Unfallflucht: Mühlen der Justiz

In Deutschland gibt es jedes Jahr ca. 500.000 polizeilich gemeldete Fälle von Fahrerflucht. Daraus ergeben sich ca. 40.000 Gerichtsverfahren wegen Unfallflucht. In vielen Fällen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort läuft das Verfahren in seinen festgefahrenen Bahnen und Sie persönlich haben wenige Möglichkeiten, daran etwas zu ändern. Das Ergebnis ist häufig eine Verurteilung zu einer Geldstrafe und einem Fahrverbot oder gar einer Entziehung der Fahrerlaubnis. Falls Sie so eine Gerichtsverhandlung ohne Verteidiger mal erlebt haben, hatten Sie vielleicht auch den Eindruck, dass sich eigentlich schon alle einig sind und dass Ihre Argumente nichts zählen. Damit haben Sie den richtigen Eindruck gewonnen.

In der Regel haben die Betroffenen ohne Verteidiger schon bei der Staatsanwaltschaft ihre Argumente gegen eine strafbare Flucht vorgetragen. Die Staatsanwaltschaft hat diese dann geprüft. Sollte es also zu einem Strafbefehl oder einer Anklage wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort kommen, konnten die Argumente die Staatsanwaltschaft nicht überzeugen. Es ist sogar noch schlimmer für Sie. Die Staatsanwaltschaft hat mit dem Strafbefehl oder der Anklage das Gericht davon überzeugt, dass Sie bestraft werden müssen. Ihre Argumente, die Sie bereits vorgetragen haben und die Sie dem Gericht noch einmal erklären wollen, ändern nichts. Sie haben bisher nichts bewirkt und sie werden auch in der Gerichtsverhandlung nichts bewirken. Sie müssen daher zwangsläufig den Eindruck bekommen, dass keiner auf Ihre Argumente eingeht und dass schon vorher alles abgesprochen war.

Lassen Sie es nicht so weit kommen, beachten Sie die goldene Regel und beauftragen Sie einen Rechtsanwalt. Streuen Sie Sand ins Getriebe der Justiz-Mühlen. Nur so können Sie ein gutes Ergebnis erzielen und eine Fahrerflucht-Strafe vermeiden.

Unfallflucht: Brauchen Sie einen Verteidiger?

Sie fragen sich vielleicht, ob Sie sich das Geld für einen Rechtsanwalt sparen können. Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, gibt es dafür keinen Grund. Warum sollten Sie auf eine vertraglich mit der Versicherung vereinbarte Leistung verzichten und damit ein schlechteres Ergebnis in Ihrem Verfahren wegen Fahrerflucht riskieren?

Unfallflucht Fahrerflucht / Verteidiger RA Meinecke

Es geht um Ihre Fahrerlaubnis. Sie sollen bestraft werden und Sie wollen einen möglichst guten Ausgang des Verfahrens. Warum sollten Sie da auf die Hilfe eines Rechtsanwaltes verzichten? Gerade vor einer nachträglichen Meldung sollten Sie Ihren Rechtsanwalt um Rat fragen.

Unfallflucht Fahrerflucht / Verteidiger RA Meinecke

Sollten Sie dagegen keine Rechtsschutzversicherung haben, müssen Sie abwägen. Falls noch die Polizei die Ermittlungen führt, können Sie durch Schweigen viel gewinnen. Über 50% der Fälle werden nicht aufgeklärt. Und bei den anderen Verfahren haben sich die Betroffenen durch eine eigene Aussage oft selbst überführt.

Ja - Sie brauchen einen Verteidiger, wenn Sie ins Visier der Polizei geraten sind. Dann gibt es Hinweise auf Ihre Täterschaft. Vielleicht haben Sie selbst einen Fehler gemacht und sich als Täter verraten. Oder es gibt Zeugen, die Sie als Täter identifizieren können. Ab diesem Moment werden Sie nur noch mit einem Rechtsanwalt das drohende Ergebnis verbessern können. Sollte bei Ihnen eine Alkohol- oder Drogenfahrt feststehen, könnte sich die Verbesserung für Sie nicht mehr lohnen. In den meisten Fällen (mindestens 90%) erreicht der Rechtsanwalt eine Einstellung des Verfahrens. Und das lohnt sich für Sie. Zumal Sie selbst diese Einstellung - nachdem Sie als Täter ermittelt wurden - nicht mehr erreichen.

Unfallflucht: Gehen Sie nicht zur Polizei!

Ohne Rechtsanwalt ist konsequentes Schweigen die beste Verteidigung.

Offensichtlich ist das aber nicht einfach. Die ermittelnden Polizisten sind sehr erfahren darin, den Betroffenen Informationen zu entlocken. So werden Sie vielleicht als Zeuge angeschrieben und werden zu einem Termin bei der Polizei geladen. Die Schreiben sind absichtlich so gefasst, dass Sie glauben, dort erscheinen zu müssen. Müssen Sie nicht! In einem Fall konnte ich einem Mandanten erklären, wie wichtig es ist, so einer Ladung nicht zu folgen. Er versprach mir, sich an den Rat zu halten und zu schweigen. Im Ergebnis war er dann doch dort und erklärte, dass er wohl der Fahrer gewesen sei und dass er auf Anraten seines Anwaltes schweigen werde. Mit seiner Erklärung hat sich dieser Mandant in die Gruppe der aufgeklärten Fälle katapultiert.